„Wir befreien Eurydike!“ ist eine musikalische Führung für Kinder durch das Theater an der Wien. Dabei wird das Publikum im Alter von sechs bis zehn Jahren zur helfenden Hand des Helden Orpheus. Unterstützt durch die Göttin Amor möchte er seine geliebte Eurydike aus der Unterwelt befreien, wohin sie Charon entführt hat. Ein kleiner Teil der Neuen Wiener Stimmen ist an dieser abenteuerlichen Reise musikalisch beteiligt. Was das Besondere an dieser Produktion für uns ist, fassen wir für Euch in zehn Gründen zusammen:

#1 Egal ob der heldenhafte Orpheus, die liebliche Eurydike, die etwas tollpatschige aber listige Göttin Amor oder Charon, mit harter Schale aber weichem Kern,  wir haben die überzeugenden Charaktere der Produktion bereits ins Herz geschlossen – nicht zuletzt wegen der kurzweiligen Probenarbeit mit dem gesamten Team rund um Regisseurin Anna Katharina Bernreitner.

Die Hauptdarsteller Ivan Zinoviev, Tatiana Kuryatnikova, Theresa Dittmar und Philippe Spiegel. Foto: Herwig Prammer

#2 Klassiker von Gluck, Monteverdi und Haydn fordern unsere 20-köpfige Truppe. Die uns bereits aus dem letzten Jahr bekannten Melodien erneut erklingen zu lassen führte zu großer Vorfreude auf die Wiederaufnahme von „Wir befreuen Eurydike“.

#3 Um drei Viertel der übrigen Anzahl der Neuen Wiener Stimmen verringert bringt das Musizieren in kleiner Besetzung neue Anforderungen mit sich. Dadurch werden neue Erfahrungen gesammelt und Fortschritte der einzelnen Sänger*innen ermöglicht.

#4 Unsere Gesangsparts müssen so gut sitzen, dass wir auch ohne Sicht auf den Dirigenten unseren Klang souverän entfalten. Das ermöglicht neben Chorleiter Christoph vor allem auch die Arbeit des musikalischen Leiters der Produktion, Viktor Mitrevski.

Die Neuen Wiener Stimmen in kleiner Besetzung mit den Solist*innen, Regisseurin Anna und musikalischem Leiter Viktor (liegend).

#5 Back- und On-Stage im Theater an der Wien: Jede Szene spielt an einem anderen Schauplatz des Opernhauses. Das bedeutet zwar viel Treppensteigen, ermöglicht aber auch, das Opernhaus in allen Facetten kennenzulernen.

#6 Wieder eine große Bühne Wiens besungen: Nach dem Volkstheater, dem Konzerthaus, dem MuTh und der Bühne des Lifeballs durften wir nun auch auf den bedeutenden Brettern des Theaters an der Wien stehen.

#7 Sekt und Torte gibt es auf der großen Hochzeitsfeier von Orpheus und Eurydike. Außerdem tanzen wir hier, es gibt Luftballons und verliebte Blicke. Was das betrifft, handhaben wir es wie die Göttin Amor: „Wir liiieben Hochzeiten!!“

Die freudige Hochzeitsgesellschaft von Orpheus und Eurydike.

#8 Von der fröhlichen Feiergesellschaft zu furchteinflößenden Furien – die Neuen Wiener Stimmen dürfen in „Wir befreien Eurydike“ in verschiedene Rollen schlüpfen. Die kleinen Bösewichte in uns hervortreten zu lassen, freut uns jedes Mal aufs Neue.

#9 Das beste Publikum: Kinder sind ehrlich. Das kann hart sein. Auf der anderen Seite sind Kinder aber auch ehrlich begeistert. Unser junges Publikum fiebert von Anfang an mit, weint, lacht, staunt und beteiligt sich. Allein dafür lohnt es sich, mit Orpheus auf seine Reise zu gehen.

#10 Eine riesige Party erwartet uns dann am Schluss. Gemeinsam mit den Kindern tanzen wir und freuen uns. Doch wie kommt es zu dem glücklichen Ende? Schafft es Orpheus tatsächlich, sich nicht nach Eurydike umzudrehen, so wie es Charon von ihm verlangt? Das erfahren nur jene mutigen Zuschauer, die die Reise bis zum Ende mit Orpheus durchstehen.

Der Abschlusstanz muss eifrig geprobt werden. Foto: Herwig Prammer.

Klingt nach Spannung, Spaß und Spiel? Die Möglichkeit, Orpheus bei seiner Rettungsaktion zu unterstützen, besteht noch im März. Allerdings unter der Voraussetzung, dass man ein Kind mitbringt – schließlich soll die musikalische Führung vor allem dem jungen Publikum einen Einblick in die Theaterwelt bieten.

 

Termine:

Samstag, 24. März 2018: 11:00 Uhr, 14:00 Uhr und 17:00 Uhr

Sonntag, 25. März 2018: 11:00 Uhr, 14:00 Uhr und 17:00 Uhr

Infos und Tickets

Hier gehts zum Blogbeitrag über „Wir befreien Eurydike“ 2017. Aber Achtung: Spoiler Alert!!

 

Titelbild: Herwig Prammer.

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